Eine Mutter bringt ihren Töchtern die wichtigen Dinge des Lebens bei. Zum Beispiel: „Dass Männer, die Bier trinken, harmlos sind“ – weil es eben der Schnaps ist, der Ärger bedeutet. Oder „dass alles in Ordnung ist, solange sie nur am Wochenende trinken“. Und schon da, auf der ersten Seite von Lena Schättes Roman „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“, weiß man, dass die Lehren der Mutter Quatsch sind, weil nach dem Bier eben doch irgendwann der Schnaps kommt und es beim Wochenende nicht bleibt. Man ist also schon mittendrin.