PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsSchnell gelerntTest: Leapmotor C10 REEV (Update) Veröffentlicht am 07.10.2025Lesedauer: 5 MinutenLeapmotor hat bei der Software nachgebessertQuelle: LeapmotorVor Kurzem testeten wir den Leapmotor C10 REEV und waren recht kritisch wegen der sehr empfindlichen Assistenzsysteme des Fahrzeuges und ein paar Ungereimtheiten in der Bedienung. Kurz darauf wurde nachgebessert. SP-X/Köln. China-Tempo, das ist auch ein schnelles Lern-Tempo. Vor einigen Wochen testeten wir die erste Version des Mittelklasse SUV C10 REEV von Leapmotor. Das prinzipiell gute Fahrzeug fiel bei uns durch, weil die Bedienung über das Touch-Display nicht so einfach und selbsterklärend war wie erhofft und vor allem, weil Assistenzenzsysteme und Warnhinweise nachgerade übergriffig und ängstlich reagierten. Das Unternehmen hat auf die Kritik reagiert und dem Auto ein gründliches Update verpasst.

Wie gesagt hatten wir einiges an der Bedienung auszusetzen. Von der Steuerung der Klimaanlage bis hin zum Soundsystem verirrten wir uns immer wieder in den Fallen der Menüstruktur. Das ist Geschichte. Ein Update von üppige 3 Gigabyte Daten macht aus dem C10 quasi ein neues Auto. Und das Update wurde Over the Air aufgespielt, also ohne, dass der Wagen eine Werkstatt besuchen musste. Man benötigte nur eine einigermaßen stabile Mobilfunkverbindung und etwas Zeit zur Datenverarbeitung und schon zeigt sich das Display in neuem Look. Wichtige Funktionen sind nun über eine Art Kurzwahltaste erreichbar und logisch zu bedienen. Die bemängelte Klimaanlagensteuerung reagiert nun feinfühlig für Beifahrer und Fahrer getrennt und ganz nebenbei hat das Auto jetzt eine Dashcam, die auf Wunsch aufzeichnet, was während der Fahrt oder im Falle eines Unfalls passiert. Dazu nutzten die Chinesen die ohnehin vorhandenen Kameras für den Rundum-Blick des Parksystems und installierten kurzerhand passende Software, um daraus eine Dashcam zu machen.