PfadnavigationHomePanoramaProzessbeginn in WienJugendliche sollen Lehrerin vergewaltigt und erpresst haben – sieben Teenager vor GerichtVeröffentlicht am 08.10.2025Lesedauer: 2 MinutenEin Angeklagter wird von Justizbeamten in einen Gerichtssaal geführtQuelle: Georg Hochmuth/APA/dpaIn Wien stehen sieben Jugendliche wegen Vergewaltigung, Nötigung und Erpressung einer Lehrerin vor Gericht. Die 14- bis 17-Jährigen sollen die Frau missbraucht, bestohlen und ihre Wohnung angezündet haben. Alle bestreiten die Vorwürfe.Sieben Jugendliche stehen in Wien wegen Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Erpressung einer Lehrerin vor Gericht. Ihnen wird auch vorgeworfen, die junge Frau mehrfach bestohlen und ihre Wohnung angezündet zu haben, wie die Staatsanwältin zu Beginn des Prozesses am Wiener Landgericht ausführte. Die Mitglieder der Gruppe im Alter zwischen 14 und 17 Jahren sollen die Taten in wechselnden Zusammensetzungen begangen haben.Der Prozess soll bis zum 20. Oktober dauern. Er findet vor dem Hintergrund einer politischen Debatte über eine mögliche Verschärfung des Sexual-Strafrechts in Österreich statt, nachdem Ende September zehn Jugendliche vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs an einer 12-Jährigen überraschend freigesprochen worden waren.Ausgangspunkt der Serie an mutmaßlichen Straftaten war ein einvernehmliches sexuelles Verhältnis zwischen der knapp 30-jährigen Frau und einem ehemaligen Schüler, das im April 2024 begann, wie die Staatsanwältin berichtete. Da der Jugendliche damals bereits über 14 Jahre alt war, habe sich die Lehrerin damit nicht strafbar gemacht.Lesen Sie auchAb Mai 2024 besuchte der Jugendliche seine Ex-Lehrerin mit Freunden, die sich nach Angaben der Frau als Mitglieder einer kriminellen Gang präsentierten und sie einschüchterten. Bei späteren Besuchen hätten einige der Angeklagten mit der Lehrerin Drogen konsumiert, wobei die Jugendlichen den Zustand der Frau ausgenutzt und sie sexuell missbraucht hätten, sagte die Staatsanwältin.