Mareike Miller ist tief betroffen. Als sie am Telefon über die Generalversammlung des Internationalen Paralympischen Verbandes (IPC) in Seoul spricht, ist das Wahlprogramm zwar noch nicht abgeschlossen, aber die wichtigste, weitreichendste Entscheidung getroffen. „Das trifft ins Herz. Das ist verrückt, der Situation nicht angemessen“, sagt die Athleten-Vertreterin des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), der F.A.Z.: „Russland ist ja vom IPC damals suspendiert worden, weil es ganz bewusst den olympischen Frieden gebrochen hat mit seinem aggressiven Vorgehen. Daran hat sich doch nichts geändert.“
IPC bereitet Russland den Weg: „Selbst ins Bein geschossen“
Paralympische Sportler aus Russland und Belarus dürfen wieder an allen Wettbewerben teilnehmen. Der IPC-Beschluss entsetzt nicht nur deutsche Para-Vertreter.











