„The High Enlightenment and the Low ­Life of Literature in Prerevolutionary France“, so lautet der Titel eines Aufsatzes, den Robert Darnton 1971, damals seit drei Jahren in Princeton unterrichtend, veröffentlichte. Die Grundthese lautete, dass es für das Verständnis der Ereignisse von 1789 weniger darauf ankommt, den Höhenzügen politischer Theorie und ihrer Rezeption zu folgen, sondern sich vielmehr anzusehen, was sich weit darunter in der Sphäre der Pamphlete, verunglimpfenden persönlichen Attacken und Skandalliteratur aller Art tat.