Die entscheidende Frage stellt Ian McEwan in seinem neuen Roman „Was wir wissen können“ ziemlich früh. Sie lautet: „Warum (...) diese Begeisterung für ein Treffen älterer, selbstzufriedener, mittelmäßiger Leute?“ Im Jahr 2014 hatte ein Dichter namens Francis Blundy einmal seiner Frau Vivien ein Gedicht zu ihrem Geburtstag vorgetragen, das daraufhin verloren gegangen ist und nie wieder auftauchte. Und auf die Frage, warum man sich für diesen Vorfall, das Gedicht, den Geburtstag interessieren sollte, findet der Roman auch bis zum Schluss keine eindeutige Antwort.
Neuer Roman von Ian McEwan: "Was wir wissen können" - die Rezension
Der englische Bestsellerautor Ian McEwan schaut in seinem neuen Roman „Was wir wissen können“ aus dem Jahr 2119 zurück auf unsere Gegenwart







