Vor lauter Liebe und Zuneigung dauert es ein paar Minuten, bis sich Emmanuel Macron bis zum Redepult durchgearbeitet hat. Zu Hause ist der französische Präsident weitestgehend in Ungnade gefallen, hier in der UN-Generalversammlung erfreut er sich weiterhin großer Beliebtheit. Womöglich kann man sogar sagen: So populär wie an diesem Montagnachmittag war Macron im Kreise der Weltgemeinschaft noch nie. Präsidentinnen und Staatenlenker aus allen Himmelsrichtungen suchen seine Nähe in New York. Dutzende wollen seine Hand schütteln.