Auch ein guter Mensch kann die erste amerikanische Dreifachweltmeisterin im Sprint werden. Das war es wohl, was Melissa Jefferson-Wooden, 24, sagen wollte mit ihren Auftritten bei der Leichtathletik-WM in Tokio. Sie ist eine junge Frau mit Witz. Sie kann gut erzählen, und anders als andere hat sie auch was zu erzählen. Zum Beispiel die Geschichte, wie sie mit 17 ihrem erkrankten Vater per Stammzellspende aus ihrem Knochenmark das Leben rettete. „Ich habe das nicht nur gemacht, weil er mein Vater war, sondern weil ich sagen können wollte: ‚Wenn ich die Chance habe zu helfen, mach es‘“, sagte Melissa Jefferson-Wooden am späten Freitagabend, „und darum geht’s im Leben.“
Leichtathletik-WM Tokio: Sprintkönigin Melissa Jefferson-Wooden
An der Doping-Vergangenheit ihres Trainers stört die US-Läuferin sich nicht.











