„OlympiaJA“ oder „NOlympia“? Die Frage, ob sich München noch einmal um Olympische Sommerspiele bemühen soll, wird zwar erst nach dem Bürgerentscheid am 26. Oktober beantwortet. Aber die Debatte um das Thema nimmt Tempo auf. „Wir sind in dieser Woche durchgestartet mit verstärkten Maßnahmen“, erklärte Michael Asbeck, der fürs Bewerbungskonzept zuständige Mann im Sportamt der Stadt, am Donnerstagabend bei einem dieser Ansätze: Im großen Sitzungssaal des Rathauses stellte die Stadt den Vertretern der rund 700 Münchner Sportvereine ihr Bewerbungskonzept vor. Und warb natürlich um Unterstützung. „Wenn Sie nicht hinter der Bewerbung stehen, wer soll’s denn dann sonst sein?“, rief Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) den Sportfunktionären zu.
Denen erklärte Andreas Haas, Kommunikationschef im federführenden Referat für Bildung und Sport (RBS), dass der Fokus der Info-Kampagne auf den letzten drei Wochen vor dem Bürgerentscheid liegen werde. Erst nach der Wiesn soll es so richtig losgehen, „wenn alle ihre Wahlbenachrichtigung haben“.
Die verschickt das Kreisverwaltungsreferat (KVR) seit Mittwoch. Um die beigelegten Unterlagen gibt es schon die erste Auseinandersetzung mit den im Bündnis „NOlympia“ organisierten Bewerbungsgegnern – auch das ein Zeichen, dass der Kampf um die Stimmen der Münchnerinnen und Münchner an Intensität zunimmt.






