Das schönste Weihnachtsgeschenk: rote Wollstrümpfe, dazu Kniebundhosen. Ich war fünf Jahre alt und ab sofort Bergsteigerin aus Leidenschaft. Als der Schnee endlich geschmolzen war, durften mein Bruder und ich mit unseren bergbegeisterten Eltern ins Gebirge: Eckbauer, Baumgartenschneid, Herzogstand, wir steigerten uns langsam. Stolz schrieb ich meinen Namen in jedes Gipfelbuch. Mich faszinierten die wurzeligen Pfade, die man laufen kann, ohne Erde zu berühren, mannshohe Ameisenhaufen oder kristallklare Gumpen.
Bergsteigen„Mir wurde übel, alles drehte sich, ich heulte“
Unsere Autorin hat seit ihrer Kindheit Höhenangst, nun hat sie sie überwunden. Hier erklärt sie, warum die Berge dem Menschen so gut tun.







