B
erge sind eine Katastrophenlandschaft. Das Wetter schlägt hier wesentlich rascher um als in den Ebenen, Gewitter und Stürme bauen sich schneller auf. An steilen Hängen geraten Geröll, Erde oder Schnee aus dem Gleichgewicht, wenn es viel geschneit oder lange geregnet hat – Lawinen oder Erdrutsche sind die Folge. Bergsteigerinnen und Bergsteiger mussten sich also immer schon mit der aktuellen Wettervorhersage wie auch der Wetterhistorie auseinandersetzen, bevor sie zu einer Tour aufbrachen. Der Klimawandel aber stellt Bergsportler vor neue Herausforderungen: Es wird heißer, trockener, zugleich regnet es heftiger. Steinschläge nehmen zu – einer hat zuletzt auch das Unglück der Ex-Biathletin Laura Dahlmeier im pakistanischen Karakorum verursacht, bei dem sie ums Leben kam. Ob dieser Steinschlag dem Klimawandel zuzurechnen ist, dies lässt sich nicht beantworten. Unbestritten ist jedoch: Der Klimawandel verändert die Berge und damit das Bergsteigen.









