Nachdem der rechte Aktivist Charlie Kirk am vergangenen Mittwoch ermordet wurde, hat es für einen Augenblick gewirkt, als halte das Land zusammen. Ex-Präsident Joe Biden schrieb auf X, dass es in den USA keinen Platz für diese Art von Gewalt gebe. Auch Barack Obama – wie Biden ein Demokrat – hat sich zu Wort gemeldet und sprach von „verabscheuungswürdiger Gewalt.“
Kaliforniens demokratischer Gouverneur Gavin Newsom, der eine besondere Feindschaft mit Trump pflegt, nannte den Angriff auf dem Campus in Utah „widerwärtig, abscheulich und verwerflich“. Das war’s dann aber mit der Einigkeit.
Präsident Trump sagte vorige Woche, die Wortwahl der radikalen Linken habe zum Tod von Kirk beigetragen. Gemeint hat er damit auch: die Demokraten.
Die US-Regierung möchte jetzt härter gegen liberale Gruppen vorgehen. Ob Trump also den Mord an Kirk als Vorwand nutzen könnte, um die Opposition zu bekämpfen, darüber spricht Peter Burghardt, SZ-Korrespondent aus Washington, bei „Auf den Punkt.“
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