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ngeblich wird die Leichtathletik gerade neu erfunden. Eine britische Firma wirbt für sich damit, dass sie daran arbeitet. Genauer gesagt arbeitet sie an der „Super-Bahn“, wie manche Medien das Produkt des Unternehmens schon nennen. Das Ergebnis soll ein digitalisierter, sensorenaktivierter Untergrund sein, der angeblich so viel Energie an den Sprinter zurückgibt, dass dieser bei entsprechender Fitness locker den alten 100-Meter-Weltrekord von Usain Bolt brechen könnte, also jene 9,58 Sekunden von Berlin 2009. Man bräuchte sicher ein längeres Studium des Konzepts, um zu verstehen, wie genau das funktioniert. Aber es klingt interessant.

Die Frage ist nur: Braucht es eine neue Leichtathletik? Stimmt irgendwas nicht mit der vorliegenden Leichtathletik, die in den nächsten Tagen bei den Weltmeisterschaften in Tokio zur Aufführung kommt?

Weitspringerin Malaika Mihambo

Rückkehr der Feinmechanikerin