Viel springen kann viel helfen. Imke Onnen lebt dieses Motto in diesem Sommer, in China, Katar, Finnland und Spanien war die Hochspringerin schon unterwegs. Ein volles Programm, bei dem sie merkte: Ihr Körper ist endlich belastbar. Nach fünf Jahren gelang der 30-Jährigen eine neue Bestleistung von 1,97 Metern. „Da haben nicht mehr so viele dran geglaubt“, sagt sie. Doch jetzt passt gerade alles zusammen. Was auch mit dem neuen Verein, den Cologne Athletics, zu tun hat, für den sie seit diesem Jahr antritt.
In Leichtathletik-Kreisen wird mitunter über den Verein diskutiert, wie auch über die vielen Ableger in anderen Städten: Reihenweise neue Klubs haben sich formiert, die Frankfurt Athletics gehören dazu, auch in Düsseldorf, Ostwestfalen-Lippe und Hamburg wurden Pendants gegründet. Sie alle gehören zu einem Projekt, das die Leichtathletik im Land wieder nach vorne bringen will. Der Projektvater: Claus Dethloff, ehemals Hammerwerfer, nun Unternehmer mit der Bereitschaft, viel Eigenkapital einzusetzen. Vieles in der Athletenförderung sei in den vergangenen Jahrzehnten verschlafen worden, sagt Dethloff, er will es besser machen. Auch mit Unterstützung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.






