Was leicht aussieht, ist oft am schwersten. Beim Sprint über 100 Meter etwa liegt die Kunst nicht einfach nur darin, schnell zu laufen. Sondern auch darin, es zum richtigen Zeitpunkt zu tun. Gina Lückenkemper hat das im vergangenen Jahr gemerkt: Da gelang ihr im September mit 10,93 Sekunden die neue Bestzeit, auf die sie sieben Jahre gewartet hatte. Blöd nur: Die Olympischen Spiele waren da gerade vorbei, statt eines ersehnten Finaleinzugs auf der größten Bühne gab es nur warmen Applaus beim Istaf-Meeting in Berlin. Andererseits: Im September topfit zu sein, könnte ihr in diesem Jahr helfen, wenn die Weltmeisterschaft in Tokio ansteht.
Leichtathletik: Spitzenkräfte suchen bei Finals nach ihrer Form
Die deutschen Leichtathleten um Gina Lückenkemper und Julian Weber fahnden in Dresden bei schwierigen Bedingungen noch nach Weltklasseleistungen.









