Wer in den vergangenen Jahrzehnten häufiger nach Finnland reiste, sich gelegentlich auch länger dort aufhielt, der nahm jedes Mal den Eindruck mit, dass die Frauen in diesem Land außergewöhnlich stark waren. Das hatte weniger mit gesellschaftlichen Positionen zu tun, die sie bekleideten, als mit ihrer Energie und ihrem Selbstbewusstsein, mit der Art, wie sie das öffentliche Leben prägten und die soziale Interaktion gestalteten.
Minna Rytisalos Roman „Zwischen zwei Leben“: Von vorn, aber langsam
Minna Rytisalo wurde für ihre scharfsinnigen feministischen Erzählungen in ganz Europa gefeiert. Wieso nur erklärt die Finnin in ihrem neuen Roman „Zwischen zwei Leben“ alles noch einmal von vorn?








