PfadnavigationHomeRegionalesHamburgFilmfestNeue Filme spiegeln die WeltVeröffentlicht am 09.09.2025Lesedauer: 4 MinutenSchauspielerin Laura Tonke (l-r), Regisseur und Drehbuchautor Fatih Akin, Detlev Buck und Jasper Billerbeck kommen zur Vorführung des Films "Amrum" bei den Filmfestspielen von CannesQuelle: Sameer Al-Doumy/AFP/dpaVom Zerrspiegel bis zum unendlichen Spiegelbild: Knapp 120 Filme aus aller Welt laufen beim zehntägigen Filmfest Hamburg, das am 25. September im Cinemaxx Dammtor beginnt. Neben „Amrum“ von Fatih Akin nach den Erinnerungen von Hark Bohm gibt es weitere sieben deutsche Filme, drei davon aus Hamburg.Das Filmfest Hamburg zeigt vom 25. September bis 4. Oktober 2025 die wichtigsten und erfolgreichsten Produktionen des diesjährigen Filmjahres in 15 teilnehmenden Kinos. Am „Tag des freien Eintritts“, dem 3. Oktober, ist der Kinobesuch kostenlos, dennoch ist ein Ticket für den Kinobesuch erforderlich. Auf dem Programm stehen 118 Langfilme aus 55 Ländern. Darunter „Jeunes mères – Junge Mütter“ von Jean-Pierre Dardenne und Luc Dardenne. Die belgischen Regisseure werden in Hamburg mit dem Douglas Sirk Preis geehrt. Weitere Prominente beim Filmfest sind unter anderen Regisseur Fatih Akin, dessen Film „Amrum“ gezeigt wird, sowie die Schauspielerinnen Susanne Wolff, Maren Eggert und Anke Engelke sowie die Schauspieler Matthias Schweighöfer und Ulrich Tukur. Erstmals dabei: Das Kinopolis im Westfield-QuartierDie Haupt-Festivalkinos sind das Cinemaxx Dammtor, das Abaton Kino, das Passage Kino, das Metropolis und das Sudio Kino. Der Vorverkauf startet offiziell am 11. September, doch bereits am 10. September können von 18 bis 20 Uhr im Levantehaus Tickets erworben werden. Filmfest-Leiterin Malika Rabahallah betonte bei der Vorstellung des Filmfest-ProgrammsFür uns ist es wichtig, nicht nur im Zentrum der Stadt präsent zu sein. Das bedeutet, dass wir das Konzept „Filmfest ums Eck“ erweitern, diesmal auf weitere zehn Lichtspielhäuser in den Stadtteilen. Und wenn ein neues Kino in Hamburg geboren wird, wollen wir es auch feiern: Wir freuen uns dass das Kinopolis im Westfield-Überseeqartier in der Hafencity dabei ist.“ Dort soll wegen der ausgezeichneten Tonqualität eine kostenlose Masterclass mit dem kanadischen Tontechniker Sylvain Bellemare stattfinden. Weitere Veranstaltungen für das neue Filmfest-Format „Deep dive“, das über die Gewerke bei Filmproduktionen informiert, sind geplant. Binnenalster-Filmfest zeigt im Vorfeld vier Klassiker Am 16. September laden die Moin Filmförderung, der Freundeskreis Filmfest Hamburg e.V. und das Filmfest Hamburg um 19.30 Uhr zur Programmvorstellung und einem Überraschungsfilm ins Abaton Kino ein. Das Binnenalster Filmfest findet vom 11. September bis 14. September am Jungfernstieg statt. Gezeigt werden „Mein Nachbar Totoro“ (11.9.), „E.T. - Der Außerirdische“ (12.9.), „Ziemlich beste Freunde“ (13.9.) und „Der Club der Teufelinnen“ (14.9.). Das viertägige Programm mit Filmen auf der Leinwand mitten auf der Binnenalster beginnt täglich um 20.15 Uhr.Beim Filmfest Hamburg sind dann vom 25. September an auch internationale Verleiher und renommierte Produzent zu Gast, die an den „Industry Days“ des Filmfests teilnehmen. Das Branchenevent wird durch die Kulturbehörde der Stadt gefördert und von der Moin Filmförderung Hamburg und Schleswig-Holstein finanziell unterstützt. Die Aufwertung zum zweitgrößten Kongress bundesweit soll den Filmstandort Hamburg stärken. Beim Filmfest selbst werden aktuelle Filme in den traditionellen Sektionen präsentiert, vom „Kaleidoscope“ mit Filmen aus aller Welt bis hin zum „Michel“, dem Kinder- und Jugendfilmfest und den „Televisionen“ mit Fernsehproduktionen. Rote-Teppich-Premieren mit Anke Engelke und Ulrich TukurDabei ziehen sich laut Veranstalter drei rote Fäden quer durch das Programm, die unter den allgemein gehaltenen Überschriften „Zusammenhalt“, „Humor“ und „Widerständigkeit“ zusammengefasst werden. Zur Eröffnung wird am 25. September „Lovely Day“ gezeigt. Regisseur Philippe Falardeau erzählt mit feinem Humor von Hoffnung, Heilung und der Zerbrechlichkeit des Glücks. Der neueste Film der Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne, „Jeunes mères – Junge Mütter“, steht exemplarisch für den Aspekt der Widerständigkeit. Immer wieder richtet das Regie-Duo den Blick auf gesellschaftliche Missstände. Im Abschlussfilm „Rental Family (Kaleidoscope)“ der japanischen Regisseurin Hikari wird der Wert echter Beziehungen erlebbar, des Zusammenhalts. Der deutsche Film ist in diesem Jahr mit einer Reihe starker Produktionen vertreten, neben drei großen Rote-Teppich-Premieren, unter anderem mit Anke Engelke und Ulrich Tukur in Neele Leana Vollmars „Und dann passiert das Leben“, mit Matthias Schweighöfer in Erik Schmitts „Das Leben der Wünsche“ sowie Laura Tonke, Detlev Buck, Jasper Billerbeck und Kian Köppke in Fatih Akins „Amrum“ stehen acht Filme im Wettbewerb. Darunter sind die drei Hamburger Produktionen „Donkey Days“ von Rosane Pel, „Regen fiel auf nichts Neues“ von Steffen Goldkamp und „Smalltown Girl“ von Hille Norden, die wie „I Am the Greatest“ von Nicolai Zeitler und Marlene Bischof ihre Weltpremiere beim Filmfest Hamburg feiern. Weitere Filme in der Sektion „Große Freiheit“ sind der neue Film von Ulrich Köhler „Gavagai“, Joscha Bongards „Babystar“, „Obhut“ von Veronika Hafner und „Sehnsucht in Sangerhausen“ von Julian Radlmaier.Sechs Oscar-Kandidaten aus aller WeltNach und nach geben Länder aus aller Welt bekannt, welcher Film ins Rennen um den Oscar für den besten internationalen Film geht. Beim Filmfest Hamburg sind davon im neben dem Dardenne-Film im Programm: „Der geheimnisvolle Blick des Flamingos“ (Chile), „A Useful Ghost (Thailand)“, „Sanatorium“ (Irland), „Eagles Of The Republic“ (Schweden) und „All That’s Left Of You“ (Jordanien). Festivaltreffpunkte für Festivalbesucher und Branchenvertreter sind in der Festivalzeit das „Moin Filmfest Café“ im Cinemaxx Dammtor und die „Filmfest Bar @ Coda Club, Congressplatz 2 (vom 26. September an, ab 21 Uhr), gegenüber vom Cinemaxx. Hier finden Partys, DJ-Sets, Konzerte und Karaoke statt. Das volle Programm unter: filmfesthamburg.de
Filmfest: Neue Filme spiegeln die Welt - WELT
Vom Zerrspiegel bis zum unendlichen Spiegelbild: Knapp 120 Filme aus aller Welt laufen beim zehntägigen Filmfest Hamburg, das am 25. September im Cinemaxx Dammtor beginnt. Neben „Amrum“ von Fatih Akin nach den Erinnerungen von Hark Bohm gibt es weitere sieben deutsche Filme, drei davon aus Hamburg.






