PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastOrganspende – Was passiert, wenn ich „Ja“ sage?Veröffentlicht am 09.09.2025Lesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/Zoonar/Robert KneschkeOb wir Organspender werden oder nicht, ist für viele eine schwere Entscheidung. Wer kann spenden, wie läuft der Prozess ab und wie wird Missbrauch verhindert? Ein Experte klärt Mythen, rechtliche Fragen und sagt, was passiert, wenn wir keine Entscheidung treffen.Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage, warum Mädchen sich so häufig für rosa entscheiden und Jungen für blau. Hier können Sie die Folge direkt hören: Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um die Voraussetzungen und Abläufe einer postmortalen Organspende.Dr. Axel Rahmel, der medizinische Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation, erklärt, dass es keine feste Altersgrenze für Spender gibt. Entscheidend ist die medizinische Qualität der Organe. So war eine der ältesten Spenderinnen 98 Jahre alt.Voraussetzung ist der HirntodZentrales Kriterium für eine Organspende ist die eindeutige Feststellung des Todes – genauer: der irreversible Ausfall sämtlicher Hirnfunktionen. Erst wenn dieser sogenannte Hirntod medizinisch festgestellt wurde, beginnt der eigentliche Prozess. In einem standardisierten Verfahren werden Angehörige einbezogen, um eine bestehende Einwilligung zu bestätigen oder den mutmaßlichen Willen des Verstorbenen zu ermitteln.Liegt keinerlei Information über den Willen vor, müssen die nächsten Angehörigen nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden – was für viele in der Akutsituation eine erhebliche Belastung darstellt.Vergabe erfolgt unabhängig und länderübergreifendDie Verteilung der Spenderorgane übernimmt die Organisation Eurotransplant mit Sitz in den Niederlanden. Sie koordiniert die Zuteilung für acht europäische Länder – darunter Deutschland, Österreich und die Niederlande – nach festen Regeln, die von der Bundesärztekammer vorgegeben sind. Die Trennung von Spende, Zuteilung und Transplantation soll Missbrauch verhindern.Zudem wird jede Organspende doppelt kontrolliert: intern in den Kliniken sowie durch externe Prüfkommissionen. Laut Dr. Rahmel gilt das deutsche System international als eines der sichersten.Welche Gedanken Menschen davon abhalten, sich für eine Organspende zu entscheiden – und wie man mit Zweifeln umgehen kann –, wird in der Folge ebenfalls besprochen.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.Ab sofort gibt es noch mehr „Aha!“ bei Apple Podcasts und exklusiv hier für WELT-Abonnenten:„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.