Es war, als hielte das geschäftige Mailand bestürzt inne, als die Nachricht vom Tode Giorgio Armanis am Donnerstag in der Stadt, in der er arbeitete und lebte, die Runde machte. Der Modeschöpfer war für viele der Grund schlechthin, auf sich als Mailänder und Italiener stolz zu sein. So las man es in der Flut an Trauerbekundungen in den sozialen Medien und in vielen Nachrufen der italienischen Zeitungen. Fast alle zeigten auf ihren Titelseiten Fotos von „König Giorgio“ („La Repubblica“), vom „Meister des Stils“ („La Stampa“), vom „Herrn der italienischen Mode“ („Il Sole 24 Ore“). „Armani liebte Italien nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten“, schrieb der „Corriere della Sera“ und betonte, anders als andere Modeschöpfer habe Armani sein Unternehmen nicht an einen ausländischen – sprich: französischen – Modekonzern verkauft und seinen Wohnsitz nie in eine Steueroase verlegt: Armani zahlte Steuern in Italien, da er einen Beitrag zum Gesundheits- und Bildungswesen seines Landes leisten wollte.
So würdevoll verabschiedet sich Mailand von Giorgio Armani
Italiens Modehauptstadt Mailand hat sich von Giorgio Armani verabschiedet. Mit einer Hommage, die nicht schöner und würdiger hätte ausfallen können.











