PfadnavigationHomePolitikDeutschlandEx-SPD-Chef„Einfach, weil junge Leute das nicht bezahlen können“ – Gabriel macht brisanten Renten-VorschlagVeröffentlicht am 07.09.2025Sigmar Gabriel, früherer SPD-ChefQuelle: Christian Charisius/dpaWie können die Sozialsysteme stabilisiert werden? Der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel macht einen Vorschlag, der den mehr als 21 Millionen Rentnerinnen und Rentnern kaum gefallen dürfte.Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel schlägt vor, die Renten nur noch im Rahmen eines Inflationsausgleichs anzuheben. Dies würde bedeuten, „dass kein Rentner weniger hat, aber auch nicht mehr. Einfach, weil die jungen Leute das nicht bezahlen können“, sagte Gabriel der „Bild am Sonntag“. Es sei eine Binsenweisheit, dass das Rentensystem Probleme bekomme, wenn eine Gesellschaft älter werde und es immer weniger Kinder gebe. „Und so viele Möglichkeiten, daran was zu ändern, haben sie nicht.“ Lesen Sie auchRenten richten sich bisher vor allem nach LöhnenDie Inflationsrate in Deutschland lag im August um 2,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Für Juni und Juli hatte das Statistische Bundesamt jeweils eine Inflationsrate von 2,0 Prozent errechnet. Die Renten wiederum stiegen zum 1. Juli um 3,74 Prozent. Die Rentenanpassung in Deutschland basiert maßgeblich auf der Lohnentwicklung des Vorjahres. Gabriel brachte außerdem die Einführung eines Existenzminimums für Kinder ins Gespräch, auf das Eltern keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssten: „Ich würde mal prüfen, ob es nicht besser ist, ein Existenzminimum für Kinder auch in der Sozialversicherung zuzulassen, dafür gleichzeitig die vielen Einzeltöpfe, die da sind, um Kinder und Familien zu fördern, einzukassieren. Es ist doch besser, die Eltern, die arbeiten gehen, können ihre Familie ohne staatliche Hilfe ernähren.“AFP/rct
Sigmar Gabriel macht brisanten Renten-Vorschlag – „Einfach, weil junge Leute das nicht bezahlen können“ - WELT
Wie können die Sozialsysteme stabilisiert werden? Der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel macht einen Vorschlag, der den mehr als 21 Millionen Rentnerinnen und Rentnern kaum gefallen dürfte.






