(SZ) Kürzlich hatte Donald Trump bei einem seiner Auftritte, für die es eigentlich keinen protokollarischen Fachbegriff gibt, etwas über das Bier gesagt. Er habe, schrie Trump, in seinem ganzen Leben kein einziges Glas Bier getrunken. Und ob sich die Reporterin, die das Thema ansprach, vorstellen könne, was passierte, würde er, Trump, Alkohol trinken. Er wäre der Schlimmste der Welt, sagte der US-Präsident, und ein paar lachten verlegen. Natürlich ist Trump nicht der Schlimmste der Welt. Es gibt noch Putin und Assad, und den Teufel gibt es selbstverständlich auch noch. Es ist relativ wahrscheinlich, dass auch diese Männer keinen oder wenig Alkohol trinken. Alkohol macht entweder aggressiv, aber das sind die ja schon. Oder er macht unaufmerksam, das können sich weder Putin noch Assad noch der Teufel erlauben, denn sonst bräche die Hölle der widerständischen Gerechtigkeit über sie herein. Richtig ist natürlich: Würde Trump neben seiner Machtbesoffenheit auch noch in einen Alkoholrausch geraten, würde alles, von der Börse über den Flugverkehr bis hin zur Mittelstreckenrakete, zu Boden krachen. Und Trump fiele vermutlich öfter die Gangway hinunter, als Joe Biden sie hinaufgefallen ist.