Lkws an der Autobahn: Droht ein neues Monopol an Ladesäulen? Foto: picture alliance / blickwinkel/M„Öl für die Lampen Chinas“ hieß Mitte der 30er-Jahre ein Hollywoodfilm, der auf einer wahren Begebenheit basierte. Gut 50 Jahre zuvor hatte Ölmagnat John D. Rockefeller seinen Handelsgesandten William Herbert Libby nach Ostasien geschickt, um dort acht Millionen Kerosinleuchten zu Spottpreisen abzugeben, wenn nicht sogar zu verschenken.Der Plan ging auf. Mit ihrem Kerosin verdrängte Rockefellers Standard Oil nicht nur binnen kurzer Zeit den einheimischen, aus Erdnüssen gewonnenen Lampenbrennstoff. In China verdiente die US-Firma am Ende Milliarden durch ihr selbst geschaffenes Monopol.4200Ladepunktesollen an Deutschlands Autobahnen für Lkws vergeben werden.Dem Prinzip könnten demnächst große Elektro-Ladenetzbetreiber wie Eon, Aral, Fastned oder Shell folgen. In einer aktuellen Ausschreibung der bundeseigenen Autobahn GmbH bewerben sich derzeit mehrere dieser Konzerne darum, Hochleistungs-Ladesäulen für Lkws entlang der deutschen Fernstraßen aufzustellen. 4200 Ladepunkte an insgesamt 350 bewirtschafteten und unbewirtschafteten Rastplätzen sollen sie einrichten, wobei das Paket in fünf Regionen unterteilt ist.
Kommentar: E-Ladesäulen – keine weiteren Monopole an der Autobahn!
Bei der Ausschreibung für Lkw-Ladesäulen an Autobahnen sollten sich Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen. Am Ende hätte ein Bereich das Nachsehen, an den erst mal kaum einer denkt.







