Jürgen Klopp riss es auf der VIP-Tribüne des Leipziger Stadions aus dem blendend gepolsterten Sessel, und niemand konnte es ihm verdenken. Mehr noch: Er hätte sich, aufgrund der Tragweite und der Ästhetik dessen, was sich da abspielte, auch seine New-York-Yankees-Baseball-Kappe vom getunten Schopf reißen können: Rômulo, erst vor gut zehn Tagen als Stürmer von RB Leipzig verpflichtet, hatte in Ridle Baku einen Remus gefunden, und das führte zu einem äußerst sehenswerten Tor.
Baku drang fast bis zur Grundlinie vor, passte eigentlich in den Rücken von Rômulo. Doch der verlängerte den Ball mit der Ferse ins Tor des 1. FC Heidenheim, auf ähnliche Weise wie Rabah Madjer (FC Porto) im Jahre 1987 n. Chr. gegen den FC Bayern in einem Landesmeisterpokal-Finale. Rômulos Treffer bedeutete nicht nur, dass RB Leipzig das 2:0 (78. Minute) gegen Heidenheim sicherstellte. Sondern vor allem, dass sich die Debatten aus der Vorwoche beruhigten, die nach der 0:6-Saisonauftaktpleite der Leipziger beim FC Bayern entstanden waren.
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Münchner Leihtheater
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