Die Vorbereitungen zur Wiesn sind in der heißen Phase angekommen. Noch ist die Theresienwiese eine riesige Baustelle, überall wird geschraubt und gebohrt, bis zum Anstich am 20. September sind es nur noch gut drei Wochen. Und wie jedes Jahr wird wieder bis zur letzten Minute gearbeitet werden. Das Bier ist zumindest schon mal geflossen, wenn auch bislang nicht aus Masskrügen. Halbe tun’s zur Not auch, selbst wenn der offizielle Sammlerkrug, der am Donnerstag im Armbrustschützenzelt vorgestellt wurde, selbstverständlich ein Masskrug ist.
Die alljährliche Präsentation des städtischen Krugs gehört zum Warmlaufen genauso dazu wie die des Krugs der Wiesnwirte ein paar Wochen vorher oder die Kerzenweihe in der Paulskirche, bei der die Wirte für eine friedliche Wiesn beten. Das offizielle Plakatmotiv, das auch den Krug ziert, haben dieses Jahr die Designerinnen Amiera Harithas und Dinah-Charles Francis gestaltet. Es zeigt eine Bedienung, die ein Tablett mit verschiedenen Insignien in die Höhe hält, die laut offizieller Lesart „symbolisch das Lebensgefühl des größten Volksfestes der Welt“ darstellen – darunter die Frauenkirche, die obligatorische Brezn, eine Tuba und natürlich ein Masskrug.






