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uf zwei Dinge kann man sich verlassen bei den US Open: die Huldigungen aller Teilnehmer auf diese tolle Stadt, den Big Apple – und die Beschwerden ein paar Tage später über so ziemlich alles, was New York ausmacht. Also: der Verkehr, dessentwegen man eineinhalb Stunden aus Manhattan zur Anlage in der Borough Queens brauche; der Lärm, sowohl auf den Straßen vor dem Hotel als auch neben den Tennisplätzen; ständig startende oder landende Flugzeuge am Airport La Guardia. Dann: die Hitze. Die Night Sessions, die mitunter bis drei Uhr morgens dauern können. Und natürlich: dieser Geruch! Das Fett der Fritten-Frittierer und Burger-Brutzler. Der Gestank aus Müllsäcken, bevor sie um vier Uhr früh abgeholt werden. Und dieses Weed! „Das ist das Schlimmste an New York“, motzte 2022 der spätere Finalist Casper Ruud nach seinem Erstrunden-Sieg: „Es riecht überall danach.“