PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsGodzilla geht schlafenProduktionsende des Nissan GT-RVeröffentlicht am 26.08.2025Lesedauer: 2 MinutenDer vorerst letzte GT-R ist im Nissan-Werk Togichi in Japan vom Band gelaufenQuelle: NissanEr jagte Lamborghinis, fuhr Rundenrekorde ein und driftete sich ins Guinness-Buch der Rekorde. Nun geht die Ära des Nissan GT-R zu Ende. Doch sein letzter Auftritt ist kein Abschied für immer.SP-X/Tochigi. Nissan hat den GT-R in den Ruhestand geschickt. Der seit 2007 in Japan gefertigte und zwischen 2008 und 2022 auch in Deutschland offiziell angebotene legendäre Sportwagen rollt nicht länger vom Band. Weltweit fanden mehr als 48.000 Exemplare der GT-R-Generation R35 einen Besitzer, davon etwas über 1.800 in Deutschland. Das finale Fahrzeug, ein T-Spec in der schillernden Farbe „Mitternachtsviolett“, bleibt in Japan und setzt damit einen Schlussstrich unter einen der faszinierendsten Supersportwagen der jüngeren Vergangenheit.
Der von Fans ehrfürchtig „Godzilla“ genannte GT-R war stets mehr als nur ein Auto. Er war ein Versprechen: Handwerkliche Präzision, technisches Wagnis, enorme Leistung. In seiner stärksten Nismo-Variante beschleunigte er in 2,8 Sekunden auf 100 km/h und stellte sich mit feinstem Performance-Fahrwerk und 600 PS Konkurrenten wie Lamborghini Huracán, Audi R8 oder Ferrari Roma. Und doch kostete er in seiner Basisversion „nur“ 82.000 Euro, was in der Welt der Supersportwagen, die sich traditionell in sechsstelligen Regionen bewegen, fast bescheiden war. Wer mehr wollte, konnte auch mehr zahlen: Bis zu 220.000 Euro für den Nismo oder gleich in die Exklusivität der GT-R50-Kleinserie von Italdesign investieren, die jenseits der Millionenmarke lag.






