PfadnavigationHomePolitikDeutschlandSchüsse in VölklingenKondolenzbuch für getöteten Polizisten – Spendenkampagnen sammeln Hunderttausende EuroVeröffentlicht am 25.08.2025Lesedauer: 2 MinutenNach dem tödlichen Tankstellenraub in Völklingen ist die Trauer nach wie vor groß. Eine Spendenkampagne für die Familie des verstorbenen Polizisten hat innerhalb weniger Tage über 200.000 Euro gesammelt.Noch immer sitzt der Schock in den Reihen der Polizei tief über den Tod eines Kollegen. In Völklingen im Saarland hatte ein Tankstellenräuber sich gegen seine Festnahme gewehrt und einen Beamten erschossen. In Online-Kampagnen wird nun um Geld für die Hinterbliebenen gebeten.Knapp vier Tage nach den tödlichen Schüssen auf einen Polizisten in Völklingen haben sich die Spitzen der saarländischen Landesregierung in ein Kondolenzbuch eingetragen. Dazu zählten unter anderem Ministerpräsidentin Anke Rehlinger und Innenminister Reinhold Jost (beide SPD). Ausgelegt ist das Buch seit Montagvormittag im Foyer der Staatskanzlei in Saarbrücken, nur knapp zwölf Kilometer vom Tatort entfernt. Auch Bürgerinnen und Bürger können sich in das Buch eintragen.Am Donnerstag hatte ein 18-Jähriger in Völklingen eine Tankstelle überfallen. Drei Polizisten verfolgten den zu Fuß flüchtenden Mann. Als sie den Verdächtigen festnehmen wollten, entriss dieser nach Polizeiangaben einem der Beamten die Dienstwaffe und schoss mehrfach. Ein getroffener 34 Jahre alter Polizist starb wenig später in einer Klinik.Lesen Sie auchWas sich genau rund um die Festnahme ereignete, dazu sind noch viele Fragen offen – etwa, welchem der Beamten die Tatwaffe gehörte und wie häufig geschossen wurde. Die wegen Mordes, zweifachen versuchten Mordes sowie besonders schweren Raubes ermittelnde Staatsanwaltschaft Saarbrücken machte am Montag zunächst keine weiteren Angaben zum Stand der Ermittlungen und zum Ablauf der Tat.Angelaufen ist eine Spendenkampagne der Polizeigewerkschaften im Saarland für die Familie des getöteten Beamten. Am frühen Montagnachmittag waren bereits mehr als 263.000 Euro zusammengekommen. Mit einem weiteren inzwischen angelaufenen Spendenaufruf wurden der Plattform GoFundMe zufolge über 212.000 Euro für die Hinterbliebenen gesammelt. Der getötete 34-jährige Polizist hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.dpa/säd