Am späten Donnerstagabend wurde klar: Der Polizist, der bei einem Tankstellenraub in Völklingen schwer verletzt wurde, hat nicht überlebt. Der saarländische Innenminister sprach von einem der „schwärzesten Tage für das Saarland und für die saarländische Polizei“. Noch immer beschäftigt der Fall die Menschen im Ort und die Behörden. Was weiß man bisher über die Tat? Und wie oft werden Polizistinnen und Polizisten Opfer von Gewalt? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Was genau ist in Völklingen passiert?
Nach Angaben der Polizei überfiel am Donnerstagabend gegen 18 Uhr ein Mann eine Aral-Tankstelle in Völklingen. Dort drohte er mit einem Messer und erbeutete einen niedrigen dreistelligen Betrag. Als die Polizisten zur Tankstelle kamen, flüchtete der Mann zu Fuß und wehrte sich gegen eine Festnahme. Dann kam es nach derzeitigem Stand der Ermittlungen zu einem Handgemenge, bei dem der mutmaßliche Täter einem der Polizisten die Dienstwaffe entreißen konnte und mehrfach auf einen Polizisten schoss. Ob es sich dabei um den Polizisten handelte, dem er auch die Waffe wegnahm, ist noch unklar. Bei dem darauffolgenden Schusswechsel traf der zweite Polizist auch den Täter. Dieser versuchte erneut zu flüchten, konnte aber festgenommen werden. Der lebensgefährlich verletzte Polizist starb kurze Zeit später in der Uniklinik Homburg. Der zweite Polizist blieb laut dem saarländischen Innenministerium körperlich unversehrt, steht aber psychisch stark unter Belastung.










