Von sich aus käme der 60-jährige Japaner Kosaku Saito aus Kagoshima wohl nicht auf die Idee, das Wort „Freude“ zu verwenden, wenn er das Leben in seinem Heimatland beschreiben sollte. Aber Premierminister Shigeru Ishiba will ja ein „freudvolles Japan“, also denkt Saito jetzt doch darüber nach, ob dieser Anspruch für ihn erfüllt ist. „Wenn es nur zwei Alternativen gäbe, ‚Freude‘ oder ‚keine Freude‘, dann würde ich ‚Freude‘ sagen.“
Japan: Ein Wohlstandsland taumelt zwischen Freude und Not
Wahlniederlagen und Inflation machen Japans Premier Ishiba zu schaffen. Sollte er zurücktreten? Besuch in Kagoshima, wo die Menschen mit etwas Abstand auf die Politik blicken.







