Die Weltlage dürfte die meisten europäischen Staatschefs schlecht schlafen lassen, für Viktor Orbán ist sie das Beste, was passieren konnte. Orbán liegt in den Umfragen hinter seinem Konkurrenten Péter Magyar zurück, der erfolgreich die Zustände in Ungarn anprangert, das marode Gesundheitssystem, die dysfunktionale Infrastruktur, die Korruption. Dazu erregen heimlich aufgenommene Fotos eines Anwesens von Orbáns Familie Aufsehen. Sie zeigen ein Landgut mit luxuriöser Ausstattung, in dessen Umgebung Zebras weiden. Die Zebras sind nicht nur zur Chiffre für die Verkommenheit des Systems Orbán geworden, sondern haben auch die Wechselstimmung vor der anstehenden Wahl im Frühjahr 2026 weiter angeheizt.
Orbán als Friedensstifter? Wenn das mal gut für ihn ausgeht
Der ungarische Ministerpräsident steht vielleicht vor der Chance, sich als Friedensstifter zu inszenieren. Wenn das mal gut für ihn ausgeht.






