PfadnavigationHomeWirtschaftGroßbritannienMehr PS nur gegen Geld – VW sperrt ID.3-Motorleistung hinter kostenpflichtiges AboVeröffentlicht am 22.08.2025Lesedauer: 2 MinutenDer Volkswagen ID.3Quelle: AP/Matthias SchraderVolle Funktionalität nur im Abo? Volkswagen setzt bei der Motorleistung seines ID.3 in Großbritannien künftig auf monatliche Zahlungen. Die vollen PS gibt es einem Bericht zufolge für 19 Euro im Monat. Eine Einmalzahlung ist ebenfalls möglich. Der Preis dafür ist jedoch üppig.Mehrleistung nur gegen extra Geld: VW limitiert in Großbritannien die E-Modelle ID D.3 Pro und Pro S per Softwareeingriff ab Werk auf 204 PS, wie das Magazin „Auto Express“ berichtet. Das volle Potenzial von 230 PS gibt es im Abo – für monatlich umgerechnet rund 19 Euro. Alternativ schaltet der Autobauer die volle Leistung gegen Zahlung von 754 Euro für immer frei. Die Mehr-PS bleiben dann auch bei einem Besitzerwechsel erhalten. Für Deutschland sind ähnliche Pläne derzeit nicht bekannt.
Bezahlschranken und nachträglich freischaltbare Optionen sind keine Erfindung von VW, sondern gelten als mögliches zukünftiges Geschäftsmodell der Autobauer. Schon heute lassen sich nach dem Neuwagenkauf bestimmte Extras nachträglich gegen Zuzahlung online freischalten – von Infotainment-Funktionen bis zu Fahrerassistenzsystemen. In der Regel geht es dabei um Einmalzahlungen, nach denen das Extra quasi in den Besitz des Halters übergeht – analog zum Direktkauf beim Fahrzeugerwerb.Lesen Sie auchPaywall-Modell dürfte Zukunft haben Monatliche Zahlungen sind eher selten, vor allem wenn sie die Kernfunktionen der Fahrzeuge betreffen – auch wegen mangelnder Akzeptanz der Kundschaft. So kassierte BMW 2022 in den USA viel Kritik für den Versuch, seinen Kunden 18 Dollar pro Monat für die Nutzung der Sitzheizung zu berechnen. Das Angebot wurde nach Spott und Protesten relativ schnell eingestellt.






