So etwas hatte Anne-Katrin Klar noch nie erlebt. Etwas ungläubig stand die Trainerin der deutschen Orientierungsläufer hinter der Ziellinie in der Eastern New Area von Chengdu und konnte nicht so ganz glauben, was sie da sah: Athletinnen und Athleten in Rollstühlen und auf Tragen, die in den medizinischen Bereich geschoben wurden. Völlig entkräftet schleppten sich die, die keine ärztliche Hilfe brauchten, ins Ziel, kauerten am Boden. „Es waren die brutalsten Minuten, die ich im Leben hatte. Bei solchen Temperaturen war ich noch nie laufen“, sagte der deutsche Starter Anselm Reichenbach. Bilder, die nicht so recht passen wollten in die sonst so fröhlichen World Games in China, zum größten Event für nicht olympische Sportarten.
World Games in China: Orientierungslauf unter "grenzwertigen Bedingungen"
Bei den World Games in Chengdu kämpfen Athleten mit extremer Hitze und schwierigen Bedingungen. Der italienische Läufer Mattia Debertolis starb nach dem Rennen. Warum?










