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eicht ein gelöschter Telegram-Beitrag vom 7. Oktober für eine gezielte Tötung? Oder ein jahrealtes Foto mit dem langjährigen Hamas-Chef Jahia Sinwar? Im Fall des Palästinensers Anas al-Scharif führt das israelische Militär unter anderem diese zwei „Beweisstücke“ ins Feld, um die Drohnenattacke auf den Al-Jazeera-Journalisten zu legitimieren. Scharif sei ein Terrorist gewesen und „der Kopf einer Terrorzelle“, die Raketenangriffe auf Israel vorbereitet habe. Zu Beginn des Krieges galten getötete Journalisten noch als Kollateralschäden, die das israelische Militär bedauerte. Mittlerweile verkaufen dessen Sprecher sie als Erfolgsmeldungen.













