Ein paar Szenen bei der Europameisterschaft in der Schweiz ließen schon erahnen, was diesen Sommer folgen könnte. Weil sie einen gewissen Einblick gaben, in welchem Verhältnis die meisten unter Spaniens Fußballerinnen zu ihrer Nationaltrainerin Montserrat Tomé stehen dürften – zum Beispiel im Halbfinale. Nachdem Aitana Bonmatí in der 113. Minute die deutsche Torhüterin Ann-Katrin Berger überwunden hatte, freute sich Claudia Pina ganz kurz mit Tomé. Aber das auch mehr, weil sie ohnehin an ihr vorbeikam bei ihrem Sprint zu den anderen. Als auch Tomé beim Jubelknäuel der Spielerinnen stand, wurde sie eher ignoriert. Oder die Momente nach dem verlorenen Finale gegen England, wo die meisten für sich trauerten und auch nicht von Tomé getröstet wurden. Da war stets mehr Distanz statt Nähe.
Trennung von Spaniens Nationaltrainerin Montse Tomé: Eher geduldet als geliebt
Nach dem verlorenen EM-Finale wird der Vertrag von Spaniens Nationaltrainerin Montserrat Tomé nicht verlängert.









