Phil Herold ist seit seiner frühen Kindheit körperlich stark eingeschränkt. Nach der Diagnose Spinale Muskelatrophie (SMA) Typ II lag seine Lebenserwartung bei drei Jahren. Mittlerweile ist der Münchner 45 und ein weltweit bekannter Pop-Art-Künstler. Er kann sprechen, drei Finger seiner rechten Hand bewegen und den Daumen der linken. Herold schrieb vor ein paar Wochen, ob man nicht über seine Einladung ins Weiße Haus berichten wolle. Dann kamen ein paar Tage später Nachrichten und Fotos, die zeigen, wie er von Ärzten umgeben ist. Dazu die Nachricht: Man müsse das Gespräch verschieben, er sei gerade fast gestorben. „Geh jetzt nach Hause, Gin Tonic trinken, jetzt bin ich ein echter Rockstar.“ Also einer von denjenigen, die eine Überdosis überlebt haben. Ein paar Tage später ist er wieder bester Dinge und kann telefonieren.
Pop-Art: Wie ein Münchner Künstler zu einer Einladung ins Weiße Haus kommt
Phil Herold macht trotz enormer körperlicher Einschränkungen erfolgreiche Pop-Art. Nun soll er Donald Trump ein Werk überreichen.









