Falls Sie sich nicht Ihre Freibad-Pommes vermiesen lassen wollen, dann lesen Sie jetzt bitte nicht weiter. Wobei die frittierten Kartoffelstäbchen ja nie den besten Ruf unter Ernährungswissenschaftlern und Medizinerinnen genossen haben. Nun kommt neben Gewichtszunahme sowie einem erhöhtem Cholesterinspiegel und Krebsrisiko noch eine weitere unschöne Begleiterscheinung von zu viel Pommeskonsum hinzu: Wer drei Portionen Pommes pro Woche isst, erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes um rund 20 Prozent. Das geht aus einer im British Medical Journal veröffentlichten Studie hervor. Dabei zeigte sich: Nicht die Kartoffel an sich ist das Problem, sondern die Zubereitungsart.
Typ-2-Diabetes, auch Altersdiabetes genannt, wird durch Veranlagung, aber vor allem durch Übergewicht und Bewegungsmangel verursacht.
Kartoffeln enthalten zwar viel Vitamin C, Magnesium und Ballaststoffe, aber auch viel Stärke, und seien in den vergangenen Jahren in Verdacht geraten, das Diabetes-Risiko zu erhöhen, schreibt die Gruppe aus Forschern unter anderem der Universitäten Harvard und Cambridge. In der Debatte seien jedoch weder die Art der Kartoffelzubereitung noch mögliche alternative Kohlenhydrate, die statt Kartoffeln gegessen würden, berücksichtigt worden.









