Er streckt den Zeigefinger in Richtung Kamera, immer wieder. François Bayrou, so muss man annehmen, hat ein Training durchlaufen, bevor er sich vor ein nur halb gefülltes Büchergestell setzte, im weißen Hemd, mit schwarzer Krawatte, und sich an die Franzosen wandte. „Ich versuche, Ihnen direkt in die Augen zu schauen“, sagt der Premierminister, möglichst dringlich, möglichst dramatisch, mit Zeigefinger eben.
Frankreich: Wie der alte Premier die Franzosen bei Youtube aufs Sparen einstimmt
François Bayrou muss Frankreichs Staatsfinanzen sanieren. Jetzt sucht der Premier mit einem modernen Format den Draht zum Volk. Eine Stilkritik.






