François Bayrou, Jahrgang 1951, ist selbst einer: ein Babyboomer, oder einfach Boomer. So nennt man bekanntlich Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg und bis etwa Mitte der Sechzigerjahre geboren sind, in einer Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs im Westen. Es war eine Zeit des Optimismus nach der Düsternis, eine entsprechend kinderreiche. Doch wenn man dem französischen Premierminister in diesen wohl letzten Tagen vor seinem Sturz im Parlament zuhört, gewinnt man den Eindruck, er zähle sich nicht zu dieser Generation. Als schaute er von außen auf sie. Als wiese er ihr alle Schuld zu für Frankreichs zerrüttete Staatsfinanzen.