Am Ende stand er da, François Bayrou, der einsame Rufer in der Wüste, und war gescheitert. Bis zum letzten Moment hatte er die verfeindeten politischen Lager Frankreichs zur Verantwortung ermahnt und versucht, sie auf seinen Sparkurs einzuschwören, so aussichtslos das auch war. Die überbordende öffentliche Verschuldung, sagte Bayrou, sei „lebensbedrohlich“ für Frankreich. Jetzt ist er draußen, nach nicht einmal neun Monaten. Die Lebensgefahr aber, von der er spricht, bleibt. Nun gibt es bis auf Weiteres keine Aussicht auf eine intensivmedizinische Behandlung, die im politischen Paris genügend Unterstützer fände.
Frankreichs Schuldenkrise wird zum Dauerproblem
Frankreichs Schuldenkrise wird durch hohe Staatsausgaben und ansteigende Zinsen verschärft. Ein Sparkurs ist unvermeidlich, um die Schuldenquote zu stabilisieren.















