Vor rund 30 000 Jahren meißelte ein Mann – und sind wir ehrlich, es war höchstwahrscheinlich ein Mann – aus Kalkstein eine Frauenfigur mit riesigen Brüsten und Schenkeln und einem Kopf, der fast gänzlich von so einer Art Strickmütze verdeckt zu sein scheint. Darüber, ob sich alle Frauen im Jungpaläolithikum durch diese Figur, heute bekannt als die Venus von Willendorf, repräsentiert fühlten, lässt sich trefflich spekulieren.