PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastCycle breaking – Wie wir aus alten Denkmustern rauskommenVeröffentlicht am 05.08.2025Lesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/dpa Themendienst/Christin KloseEltern nehmen sich oft vor, vieles anders zu machen als ihre eigenen Eltern. Doch im Alltag zeigt sich: Das ist schwieriger als gedacht. Warum wir in alte Muster zurückfallen und was es braucht, um sie zu durchbrechen.Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage, wie wir Wespen am besten loswerden können und was wirklich hilft, wenn wir doch gestochen werden.Hier können Sie die Folge direkt hören: Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um die Frage, warum Eltern sich trotz guter Vorsätze oft so verhalten wie ihre eigenen Eltern – und was hilft, um mit alten Mustern zu brechen. Zu Gast ist Jette Moche, Redakteurin mit dem Schwerpunkt Familie und selbst Mutter von vier Kindern.Im Zentrum steht das sogenannte „Cycle Breaking“. Dieser Begriff beschreibt den bewussten Versuch, sich von Erziehungs- und Denkmustern zu lösen, die über Generationen hinweg weitergegeben wurden. Gerade Eltern der sogenannten Millennial-Generation (Geburtsjahrgänge 1981–1995) hinterfragen traditionelle Normen wie strikte Autorität oder Gehorsam zunehmend. Wissenschaftliche Studien belegen jedoch: In Stresssituationen greift unser Gehirn auf Vertrautes zurück – auch wenn dieses Verhalten ursprünglich problematisch war.Erziehung neu denken – aber wie gelingt das?Laut der Pädagogin Leandra Vogt, ist es durchaus möglich, eigene Kinder anders zu begleiten, als man es selbst erlebt hat. Voraussetzung dafür sind Selbstreflexion, Geduld – und im Zweifelsfall professionelle Hilfe. Eine unterstützende Rolle können auch Großeltern einnehmen, indem sie alternative Wertvorstellungen vorleben. Unterschiedliche Ansätze in der Familie müssen kein Nachteil sein – solange Kinder sich grundsätzlich sicher fühlen.Auch das Konzept der epigenetischen Belastung kommt zur Sprache: Traumatische Erfahrungen vergangener Generationen können sich im Verhalten der Nachkommen niederschlagen. Doch das bedeutet nicht, dass Veränderung unmöglich ist. Konkrete Strategien wie kurze Unterbrechungen in Stressmomenten, ein Reflexionstagebuch oder bewusste Stärkung der kindlichen Resilienz können helfen, neue Wege im Familienalltag zu finden.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.Ab sofort gibt es noch mehr „Aha!“ bei Apple Podcasts und exklusiv hier für WELT-Abonnenten:„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.