Donald Trump hat einen gut dokumentierten Hang zu starken Worten. Jetzt ist es sein Telefon-Buddy Wladimir Putin, den er von Schottland aus wissen ließ, dass er die Frist zur Beendigung des Ukraine-Kriegs, die er dem Herrn im Kreml immerhin lassen will, von 50 auf „zehn oder zwölf“ Tage verkürzt. Wenn Putin nicht einlenke, würden die USA Russland und seine Helfer mit Strafzöllen überziehen. Zack, bum. Eine Drohung allerdings, die kaum den gewünschten Effekt haben wird. Ultimaten haben Moskau bisher nicht beeindruckt. Und Trump selbst hat zuvor gesetzte Fristen immer wieder auch verlängert, je nachdem, wie es passend erschien. Wirklich ernst zu nehmen ist das Ultimatum also nicht.