Angelina Köhler ist gut bei den Weltmeisterschaften in Singapur angekommen. Sie beginnt an diesem Sonntag im Vorlauf über ihre Paradedisziplin, 100 Meter Schmetterling, und zählt zu den Medaillenkandidatinnen in einem möglichen Finale am Montag. Doch sie hat auch Respekt vor diesen Titelkämpfen. Sie fürchtet, ausgebuht zu werden, nachdem sie bei den Olympischen Spielen 2024 leise Kritik an ihrer chinesischen Konkurrentin geübt hatte, die des Dopings verdächtigt wird. Im Interview spricht Köhler, 24, über Hatespeech – und über ihre ADHS-Diagnose, die sie in manchen Situationen sogar stärker macht.