PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikÄrger mit den Epstein-Files – wie riskant ist der MAGA-Aufstand für Trump?Veröffentlicht am 23.07.2025Lesedauer: 3 MinutenQuelle: ANNA MONEYMAKER/Getty Images via AFPEs ist eine ungewohnte Situation für Donald Trump: Weil er die „Epstein Files“ partout nicht veröffentlichen will, bringt er Teile seiner eigenen MAGA-Bewegung gegen sich auf. In „This is America“ geht es um Ärger in den eigenen Reihen - und die Rolle von Epsteins Ex-Freundin Ghislaine Maxwell.Darüber sprechen Antonia Beckermann und Wim Orth mit Außenpolitik-Redakteurin Lara Jäkel. Und es geht um Trumps Paradethema Migration. US-Korrespondentin Stefanie Bolzen erklärt, wie der US-Präsident die Grenze nach Mexiko fast dicht bekommen konnte.Die aktuelle Folge können Sie hier direkt hören: Abonnieren Sie diesen Podcast bei Spotify, Apple Podcasts oder direkt per RSS-FeedHier bekommen Sie schon einen ersten Einblick in die Folge: In der aktuellen Folge von „This is America“ geht es um das Verhältnis von Donald Trump zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein – und die wachsenden Rufe nach Transparenz in der eigenen politischen Bewegung des Präsidenten.Die Verbindungen zwischen Trump und Epstein stehen schon seit Jahren im Fokus. Neu ist jedoch, dass nun selbst prominente Vertreter der Trump-nahen MAGA-Bewegung mit deutlichen Worten Aufklärung verlangen. Hintergrund ist eine wachsende Zahl an Medienberichten und Enthüllungen, darunter neue Fotos und ein anzüglicher Geburtstagsgruß, die das Ausmaß der Beziehung zwischen Trump und Epstein illustrieren. Besonders heikel: Trump hatte im Wahlkampf einst selbst Aufklärung versprochen – nun aber versucht er offenbar, das Thema zu auszusitzen und zu verdrängen.Ablenkungsmanöver und strategische SchachzügeSo geht Trump juristisch gegen das Wall Street Journal vor, attackiert politische Gegner wie Barack Obama und veröffentlicht beiläufig Akten zu anderen Themen – etwa über Martin Luther King Jr. Beobachter werten dies als Versuch, vom Epstein-Komplex abzulenken. Gleichzeitig deutet Trump erste Zugeständnisse an: Unter anderem soll Ghislaine Maxwell, Epsteins ehemalige Partnerin, befragt werden – ein Schritt, der Aufmerksamkeit erzeugt, aber auch Risiken birgt.Im politischen Washington sorgt das Thema für Unruhe. Zwar halten führende Republikaner wie Repräsentantenhaussprecher Mike Johnson weiterhin zu Trump, doch auch innerhalb der eigenen Partei mehren sich kritische Stimmen. So wurde jüngst eine beantragte Abstimmung zur Freigabe der Epstein-Akten durch die überraschende Vorziehung der parlamentarischen Sommerpause verhindert – ein Vorgang, der Spekulationen über mögliche Vertuschungsversuche nährt.Maxwell als möglicher WendepunktBesonderes Augenmerk liegt nun auf der inhaftierten Ghislaine Maxwell. Sie könnte mit ihrem Wissen über Epsteins Kontakte und Kundenkreis zur zentralen Figur in den Ermittlungen werden. Zwar ist unklar, ob sie tatsächlich aussagen wird – doch allein die Aussicht darauf erhöht den Druck auf Trump. Denn auch wenn ihm bislang keine strafrechtlichen Vorwürfe im Zusammenhang mit Epstein gemacht werden, wird der öffentliche und politische Druck auf ihn immer größer.Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus einem Transkript unseres USA-Podcasts erstellt und von einem WELT-Redakteur geprüft.„This is America“ ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Feedback gern an usa@welt.de