StartseiteMeinungKommentare Kommentar: Epstein-Affäre offenbart das Ende der Unantastbarkeit Trumps Trumps hastige Wende im Vorfeld der Epstein-Abstimmung im US-Kongress ist ein Zeichen der Schwäche. Erstmals muss der Präsident um die bedingungslose Unterstützung seiner Partei fürchten. Eine Zäsur.

Jens Münchrath 18.11.2025 - 15:38 Uhr aktualisiert Artikel anhörenDonald Trump: Die MAGA-Bewegung fremdelt mit ihrem Präsidenten. Foto: Getty Images via AFPDie Wege des Donald Trump sind unergründlich – meistens jedenfalls. Noch im Wahlkampf ließ der Republikaner keine Gelegenheit aus, mit der Veröffentlichung der Epstein-Dokumente zu drohen. Denn angeblich stünden auf der Vertrautenliste des schwerreichen Sexualverbrechers prominente Demokraten. Der talentierte Wahlkämpfer tat so, als sei die Affäre eine Angelegenheit der „verhassten“ liberalen Eliten des Landes.Erste einst ebenso bedingungs- wie selbstlose Trumpisten wie die Abgeordnete Marjorie Taylor Greene gingen auf Distanz – und unterstützten öffentlich jene parteiübergreifende Initiative im Repräsentantenhaus, die eine Veröffentlichung der Dokumente forderte.Jetzt die neuerliche Kehrtwende Trumps: Er selbst stellte sich hinter den Antrag des „House“, was allein deshalb seltsam anmutet, weil er als Präsident das Recht hat, ohne Kongressvotum die Veröffentlichung der Akten zu verfügen. Wenn er also die Dokumente wirklich veröffentlicht sehen will: Warum macht er es nicht einfach, er, der doch sonst so tatkräftig ist? Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt