PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastKollagen – Das steckt hinter dem Hype um straffe HautVeröffentlicht am 24.07.2025Lesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/Zoonar/Iuliia ZavalishinaKollagen sorgt für straffe Haut, bewegliche Gelenke und starke Knochen – doch mit dem Alter nimmt die Produktion automatisch ab. Wie Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetik die körpereigene Kollagenproduktion beeinflussen – eine Expertin klärt auf.Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage, warum Männer öfter Geheimratsecken bekommen.Hier können Sie die Folge direkt hören: Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um Kollagen – ein Strukturprotein, das rund ein Drittel des menschlichen Gesamteiweißes ausmacht. Es kommt vor allem in Haut, Sehnen, Knorpel und Knochen vor und ist entscheidend für die Elastizität und Festigkeit des Gewebes.Mit zunehmendem Alter produziert der Körper weniger Kollagen. Auch äußere Einflüsse wie UV-Strahlung, Rauchen, Alkohol oder Stress können den Abbau beschleunigen. Besonders Sonnenlicht mit hohem UVA-Anteil schädigt die Kollagenschicht der Haut, was frühzeitige Hautalterung begünstigt. Stress wiederum erhöht den Cortisolspiegel, was sich ebenfalls negativ auf die Kollagensynthese auswirkt.Kollagen aus Ernährung und NahrungsergänzungKollagen lässt sich über die Ernährung gezielt fördern. Knochenbrühe ist eine natürliche Quelle. Neben Aminosäuren, also Fleisch und Fisch, gibt es aber auch noch diverse andere Substanzen, die hilfreich sind. Dazu gehören Vitamin-C-reiche Lebensmittel wie Zitrusfrüchte, Paprika und Brokkoli. Auch schwefelhaltige Zutaten wie Knoblauch oder Antioxidantien aus Beeren haben positive Auswirkungen.Studien zeigen zudem, dass Kollagenpräparate in Pulver- oder Kapselform die Hautdichte, Elastizität und Feuchtigkeit verbessern können – allerdings erst nach mehreren Wochen regelmäßiger Einnahme. Auch Nägel und Haare profitieren. Nebenwirkungen sind selten und meist mild.Kosmetische Produkte mit begrenzter TiefeViele Kosmetika enthalten Kollagen-aktive Wirkstoffe wie Vitamin C, Peptide oder Retinol. Diese können die Hautstruktur unterstützen – doch ihre Wirkung bleibt meist oberflächlich. Für tiefere Effekte kommen dermatologische Verfahren wie Injektionen infrage.Welche Form der Kollagenzufuhr sinnvoll ist und worauf man bei Nahrungsergänzung achten sollte, wird in der Folge detailliert erläutert.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.Ab sofort gibt es noch mehr „Aha!“ bei Apple Podcasts und exklusiv hier für WELT-Abonnenten:„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.