Der Sprung des japanischen Aktienindex Nikkei um 3,5 Prozent und von Mazda und Toyota um 15 Prozent am Mittwoch zeigt, wen die Börsen für die großen Gewinner des „Deals“ zwischen Japan und den USA halten. Es ist nicht Amerika und auch nicht Ford oder GM, es ist Japan und seine Autoindustrie. Nun gilt es in Trump-Zeiten abzuwarten, wie lange die Einigung hält. Der Hinweis an ihn, nun unterlägen Autos mit hohem Anteil an US-Produktion, die aber teilweise in Kanada gefertigt würden, höheren Zöllen als Autos ohne US-Anteil, die aus Japan stammen, dieser Hinweis könnte Trump zum Umdenken bringen. Man weiß es nicht. Die Börsen nehmen es erst einmal, wie es ist, und hoffen zugleich, dass die EU ähnlich erfolgreich für ihre Autoindustrie verhandeln könnte. Die Kurse von Porsche, VW, BMW und Mercedes waren jedenfalls die mit dem größten Plus im Dax. Teilweise ging es um acht Prozent nach oben, mittags lagen die Kurse noch vier bis sechs Prozent höher.
Toyota: Analysten sehen großes Kurspotential in Japan
Die Zolleinigung mit Japan hilft den Autoaktien. Analysten sehen Toyota besonders optimistisch im Vergleich zu deutschen Herstellern.









