PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsGroßes Kino im KleinenTest: Honda HR-V e:HVVeröffentlicht am 10.07.2025Lesedauer: 5 MinutenDer Honda HR-V tritt gegen VW T-Roc und Co. anQuelle: HondaDas Angebot an kleinen Crossovern ist riesig. Honda borgt sich einen Trick aus dem Kino, um sich von der Konkurrenz abzusetzen. SP-X/Köln. Im Schatten der wendigen Mini-SUV und der klassischen Kompakt-SUV hat sich in den vergangenen Jahren eine interessante Zwischenform etabliert. Autos wie der Honda HR-V taugen für mehr als den reinen City-Verkehr, müssen aber gleichzeitig nicht zwanghaft den Großtransporter für die Langstrecke geben. Das hat Vorteile bei Kosten und Effizienz.

Mit 4,33 Metern ist der Honda für heutige Verhältnisse kein besonders langes Auto. Das gebotene Platzangebot ist dafür mehr als respektabel – vor allem in Reihe zwei, wo man mit sehr guter Beinfreiheit und passabler Deckenhöhe sitzt. Letzteres überrascht, da die Dachlinie des Crossovers nach aktueller Branchenmode leicht Richtung Heck abfällt. Ohne Vorbild bei anderen Herstellern sind hingegen die sogenannten „Magic Seats“, die Honda seit langer Zeit in seinen kleinen Modellen anbietet: Wie im Kino lassen sich die Sitzflächen der Fondbank nach oben klappen, wodurch der Fuß- zum Laderaum wird. Ein echter Anwendungsfall hat sich im Testzeitraum zwar nicht ergeben – doch mit ein wenig Vorstellungskraft fallen einem zahlreiche Gegenstände ein, die dort besonders gut passen, von der Topfpflanze bis zum Kleinmöbel. Wer den Bonus-Stauraum nicht braucht, nutzt den HR-V einfach klassisch: Der „echte“ Kofferraum bleibt bestehen, fällt mit 319 Litern aber nur durchschnittlich groß aus. Für anspruchsvollere Transportaufgaben lassen sich die Sitzlehnen außerdem wie gewohnt umklappen; dann stehen bis zu 1.289 Liter zur Verfügung.