Die Hoffnungen waren groß, sehr groß. Im März vergangenen Jahres eilten der damalige Kanzler Olaf Scholz und sein Wirtschaftsminister Robert Habeck, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther und Peter Carlsson als Chef der schwedischen Batteriefirma Northvolt nach Heide im Kreis Dithmarschen. Hier, etwa hundert Kilometer nordwestlich von Hamburg, sollte Europas Antwort auf die Batteriefabriken in Asien entstehen. Die Schweden wollten 4,5 Milliarden Euro investieren und mit grüner Windenergie Autobatterien herstellen. „Man kann sich ganz viele Dithmarschens in unserem Land wünschen“, jubelte Scholz.
Fall Northvolt: Ein Gutachten und eine eigenartige Doppelrolle
In Schleswig-Holstein sollte eine riesige Batteriefabrik entstehen, mit staatlicher Hilfe. Doch das Projekt scheitert, die Aufarbeitung läuft.









