Um kurz nach elf Uhr schleicht ein Trio merklich niedergeschlagen aus dem Frankfurter Justizzentrum in der Nähe der Konstablerwache. Es sind drei Personen, die in der breiten Fußball-Öffentlichkeit kaum jemand kennt, die aber in einer entscheidenden Frage den Deutschen Fußball-Bund (DFB) repräsentieren. Es sind der Münchner Steueranwalt Jan Olaf Leisner, sein Kanzleikollege Sebastian Engler und Jörg Englisch, gefühlt seit Gründung des DFB dessen zuständiger Mann für Rechtsfragen und in viele heikle Fälle der Vergangenheit involviert. Sagen wollen sie erst mal nichts, und das wirkt nur verständlich. Denn sie und der DFB haben eine schmerzliche Niederlage zu verarbeiten.